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Konzept

Wir überarbeiten gerade das Konzept unserer Waldbande. Schon bald erfahrt ihr hier Näheres zu unserer pädagogischen Arbeit und unseren Schwerpunkten!

Buchungszeiten



Unser Tagesablauf

Unser Bild vom Kind

entdecken und erwecken
entfalten und gestalten
beobachten und bereichern
wahrnehmen und wachsen
erden und werden

• Wir wollen auf ganzheitlicher, bewusster, achtsamer, nachhaltiger und naturnaher Weise das Erden und Werden von Kindern begleiten.

• Wir nehmen die Kinder in ihrer Lebenssituation, in ihrer Entwicklung und ihren Bedürfnissen altersentsprechend individuell wahr. Wir begleiten und unterstützen sie.

• Wir möchten mit und von der Natur lernen und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur fördern. Eine gesunde und lebendige Verbindung zwischen uns und der Natur als Bereicherung erfahren.

• Wir riechen das Moos, den erdigen Waldboden, die zarten Frühlingsblüten, wir riechen den Regen kommen.

• Wir sehen das Sonnenlicht, gleißend hell oder dämmrig im Schutze der Laubbäume. Wir sehen Vögel, Rehe Pilze, Pflanzen. Wir sehen Wolken, die wie Elefanten aussehen, Stöcke die wie Zahlen oder Buchstaben geformt sind.

• Wir fühlen Sprühregen im Gesicht, raue Rinde unter den Händen, streicheln zarte Weidekätzchen.

• Wir schmecken den Sauerampfer, herrlich süße Walderdbeeren und fruchtige Äpfel vom Baum. 

• Wir sammeln gemeinsam mit den Kindern diese Erfahrungsschätze ein, wir beobachten, besprechen das Gesehene und Gefühlte und tauschen uns über Wissen aus.

• Wir lehren nicht von oben herab, vielmehr lernen wir von den Kindern. Wir erfahren und erforschen gemeinsam, wertschätzen und respektieren uns und unsere gemeinsam erarbeiteten Grenzen. Tag für Tag sind wir Gäste des Waldes, der Tiere, Pflanzen und Bäume.

• In dieser Atmosphäre des Aufgenommen Seins ist es leicht, dazu zu lernen und neuen Herausforderungen mit Mut, Sicherheit und Selbstvertrauen zu begegnen.

• Durch die natürliche Beschaffenheit des Waldes, mit all seinen Wurzeln, den Laubwegen und Rutschhängen, kommt es im Waldkindergarten zu einer besonders ausgeprägten motorischen Entwicklung. Dies trägt wesentlich dazu bei, dass sich auch die kognitive und geistige Entwicklung optimal ausprägen kann. „Denken ist bewegen im Kopf“. 

• Die Kinder benutzen zum Spielen die Materialien des Waldes… Stöcke, Steine, Blätter, Federn, Schneckenhäuser, Blüten, … Fantasie und Kreativität werden dadurch besonders angeregt. Mal ist der Stock ein Rührlöffel, ein anderes Mal ein Fernrohr.

• Dadurch, dass die Kinder zuerst den Fantasieraum, in dem sich ihr Spiel bewegt und den Sinn ihres Spielgerätes miteinander absprechen („Wir sind in der Küche und kochen eine Suppe auf dem Herd“; „Ich stehe im Ausguck vom Piratenschiff und sehe mit meinem Fernrohr eine Insel“) wird die Ausdrucksfähigkeit und der Spracherwerb besonders gefördert. Der Begriff „Gruppendynamik“ erhält eine neue, eine vielschichtigere Bedeutung.